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Aktuelle Themen und Diskussionen:
Vorstand stellt neue Schilder zur Markierung der Pachtgrenzen auf Heute trafen sich die beiden Mitglieder des Vorstandes Antolin Carrasco und Ole Behrens an der Ruhr und Röhr um Schilder zur Markierung der Pachtstrecke aufzustellen.Die bereits vorhandenen Schilder an der Obergrenze der Ruhr (Bruchhausen) wurden wieder ordentlich festgeschraubt und sauber gemacht. An der Obergrenze der Röhr (am Dümpel in Stemel) schmücken nun zwei neue Schilder die Röhr und zeigen die Grenze an. Die dort vorhandenen Schilder wurden durch den Sturm Kyrill zerstört und erfüllten ihre Funktion nicht mehr. Der Kormoran - von vielen Anglern verachtet, aber zum Vogel des Jahres 2010 gekürt
Oft diskutiert und immer mit kontroversen Meinungen behandelt, das Kormoranproblem. Sicher kommen oft die Sprüche von Anglern: "Nur ein toter Kormoran ist ein Guter", doch oft wird dieses missverstanden. Angler sind naturbewußt Personen,die die Hege und Pflege von Flora und Fauna unterstützen. Ihnen geht es nicht darum mehr Fisch fangen zu können, sondern sie sehen die durch erhöhten Kormoranvorkommen resultierenden Probleme. Der Kormoran verursacht einen erheblichen fischereiwirtschaftlichen Schaden und zerstört das biologische Gleichgewicht in unseren Gewässern. Meinung von Personen wie "Die paar Fische die von den Kormoranen gefressen werden schaden doch nicht" sind nicht zu halten. Ein Kormoran frist etwa 450-500g Fisch pro Tag, also etwa 170 kg p. Jahr. Kormorane treten immer in Gruppen von 20-250 Vögeln auf. Es wird deutlich, das so eine Entnahme von mehreren Tonnen Fisch pro Jahr aus den Gewässern entsteht. Hinzu kommen noch die Fische die beim Fangversuch vom Kormoran verletzt wurden und qualvoll verenden, was etwa zusätzlich 175g pro Tag "indirekte Verluste" verursacht. Durch die Hege unserer Gewässer, sprich auch Fischbesatz, kann dieses jedoch nicht aufgefangen werden.
Fischtreppe - Was ist das? Können Fische Treppen hochgehen? Ja, die Fische gehen zwar nicht, sie schwimmen in so genannten Fischtreppen und können damit Staustufen und Wehre von mehreren Metern überwinden.
Die Wanderungen erfolgen aber keinesfalls nur Stromaufwärts sonder die Fischtreppe wird auch Stromabwärts passiert. Eine Trennung von Ober- und Unterlauf kann also durch eine Fischtreppe überwunden werden und damit maßgeblich zum ökologischen Gleichgewicht unserer Gewässer beitragen. Der Gesetzgeber hat Wanderhilfen an Stauanlagen mittlerweile zur Auflage gemacht. Angelvereine und Naturschutzgruppen begrüßen jede neue Wanderhilfe, die Betreiber ärgern sich häufig über die Kosten, die unter Umständen bis in 7-stellige Bereiche beziffert werden können. Einige Fischtreppen bieten auch die einmalige Möglichkeit, die wandernden Fische genau zu zählen und zu bestimmen. Ob mit Fangkörben oder mit Sichtfenster in der Treppe, es gibt viele Möglichkeiten zur Erfassung. Großes Ziel der Angelfischerei ist es, im Zukunft alle Flüsse und Bäche wieder durchgängig zu machen, damit ehemals heimische Fische wie der Lachs, bald wieder zum ständigen Bewohner unsere Gewässer werden.
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